Greifvögel und Eulen
Erwachsener Greifvogel
- Greifvögel sind bundesweit streng geschützt
- ob sie zusätzlich dem Jagdrecht unterliegen,ist je nach Bundesland unterschiedlich
- Verletzte oder hilflose Tiere dürfen sofort gesichert und direkt zu einer Wildtierstation oder einem vogelkundigen Tierarzt gebracht werden
- bei Bedarf hilft die Polizei /Jäger bei der Vermittlung/ Zuständigkeit (Ortsnummer anrufen!)
👉 So hilfst du richtig:
Annähern nur mit Handschuhen oder Jacke! (Vorsicht: Krallen und Schnabel können gefährlich sein!)
Das Tier mit einem Handtuch abdecken, um es zu beruhigen. Vorsichtig in einen stabilen Karton oder eine große Box mit Luftlöchern setzen. Sofort die Polizei, eine Wildtierhilfe, Auffangstation oder einen Falkner kontaktieren.
Bergische Greifvogelhilfe: ➔Kontakt Dirk Sindhu 0173-8552764 (hat deutschlandweite Pflegestellen)
🐣 Jungvogel (Nestling oder Ästling)
Junge Greifvögel wirken oft hilflos, sind es aber nicht immer!
Viele Arten (z. B. Turmfalke, Bussard) haben eine Ästlingsphase – sie verlassen das Nest, bevor sie richtig fliegen können, und werden weiter von den Eltern versorgt.
👉 So unterscheidest du:
Dicht befiedert, große Flügel, ruft laut, schaut wach: meist Ästling → Eltern in der Nähe!
Kaum befiedert, noch Flaum oder kahle Stellen: Nestling → braucht sofort Hilfe!
Nur sichern, wenn das Tier sichtbar verletzt, stark unterkühlt oder in akuter Gefahr (z. B. Straße, Katzen) ist.
Mit Handschuhen aufnehmen, in einen Karton mit Handtuch setzen.
Kontrolliere bitte unbedingt auf Fliegeneier oder Maden bevor du Wärme gibst >BILDER<
Ruhig, dunkel und warm stellen.
Schnellstmöglich eine Wildtierhilfe oder einen Falkner informieren.
💡 Wichtig:
Greifvögel sind streng geschützt. Sie dürfen nicht eigenständig versorgt oder gefüttert werden.
Nur ausgebildete Pflegestellen und Falkner dürfen diese Tiere behandeln oder aufziehen.
© 2025 Wildtierhilfe Jacky Schieser Höpfingen | Tel. 0176 60362841
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